Jugendliche Hansafans im Visier

Hallo Hansafans,

Der 16-jährige Kai Kabeljau (Name von der BWRH geändert) reiste mit Freunden der roten Kogge hinterher, um sie auswärts zu unterstützen. Nach dem Spiel gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen der Polizei und den Anhängern des F.C. Hansa. Unter anderem wollten die Beamten, dass alle Fans nur einen ganz bestimmten Weg in Richtung Bahnhof gehen. Dies stieß insbesondere bei den zahlreichen Autofahrern auf Unverständnis, bedeutete dies für sie doch einen Umweg.

Im Zuge der Diskussionen entwickelten sich Auseinandersetzungen, bei denen teilweise Gruppen von Hansafans von der Polizei durch die Gegend gescheucht wurden. In einer dieser Gruppen befand sich auch Kai. Um nicht den Anschluss an seine Gruppe zu verlieren, lief er letzten Endes mit...

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BWRH-Mitglied vor Gericht – Verhandlungstage 20 bis 22

Hallo Hansafans,

am 19.11. 2015 fand der Prozess gegen unser Mitglied seine Fortsetzung.

Zunächst war die Verlobte des Angeklagten als Zeugin geladen. Als solche machte sie von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch.

Es folgte ein Sachverständiger, der damit beauftragt war, anhand des vorliegenden Bildmaterials festzustellen, welche Bekleidungsstücke der oder die Täter trugen. Durch das Gutachten sollte Klarheit in die Frage gebracht werden, wie viele verschiedene Personen die vorgeworfenen Straftaten begangen haben könnten.

Der Sachverständige konnte oder wollte mit dem zur Verfügung stehenden Material dazu jedoch keine Aussage treffen. Möglich schien ihm eine Einzeltäterschaft durchaus...

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Klage gegen Pfefferspray-Einsatz bei Fußballspielen – Wir unterstützen die Rot-Schwarze Hilfe Nürnberg

Hallo Hansafans,

das Pfefferspray ist seit Jahren ein hoch frequentiertes Arbeitsinstrument des Polizeibeamten bei Fußballspielen. Es gibt wohl kaum einen Fußballfan, der regelmäßig zu Spielen geht und noch keinen Einsatz dieses chemischen Kampfstoffes miterlebt hat. Die alten Hasen unter uns kennen noch den guten alten Tonfa oder Gummiknüppel, mit denen die Beamten früher Gefahrensituationen auflösten oder sich verteidigten. Wer von den Jüngeren allerdings den Tonfa mal im Einsatz erlebt hat, kann schon etwas Besonderes erzählen.

Das Pfefferspray wurde ursprünglich als Distanzwaffe zum Selbstschutz der Beamten als letztes Mittel der Eigensicherung vor dem Schusswaffeneinsatz eingeführt...

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Ungebetener Hausbesuch bei Hasso

Hallo Hansafans,

zurecht wird von vielen Hansafans immer wieder darauf hingewiesen, dass das Filmen in bestimmten Situationen besser zu unterlassen ist bzw. möglicherweise zu ungewünschten Konsequenzen führen kann. Warum, zeigt u.a. der Fall unseres Mitglieds Hasso Hundsfisch (Name von der BWRH geändert).

Hasso besuchte das Heimspiel unseres F.C. Hansa gegen den ungeliebten Brauseherstellerverein im April 2014, welches mit 0:1 verloren ging. Viele werden sich noch an die Szenen auf dem Umlauf der Südtribüne an diesem Tag erinnern. Hasso bekam dies alles mit und entschied sich, das konzept- und ziellose Verhalten der Polizei sowie eventuelle Straftaten im Amt zu dokumentieren und filmte.

Wenige Tage später bekam er ungebetenen und unangemeldeten Besuch zu Hause...

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Pressespiegel

schwarz-gelbe-hilfe.de: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Bücher lesen statt Straßen fegen
eiserne-hilfe.de: Tatbeobachter beim Fußball
suedkurve.koeln: Feststellung von IMEI-Nummern Rechtswiedrig

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BWRH-Mitglied vor Gericht – 18. und 19. Verhandlungstag

Hallo Hansafans,

am 05.11. 2015 wurde die Hauptverhandlung gegen unser Mitglied fortgesetzt. Drei der vier geladenen Zeugen waren am mittlerweile 18. Prozesstag Polizeibeamte, der vierte Zeuge ein Staatsanwalt. Im Wesentlichen drehte sich die Befragung noch einmal darum, die Aussagen des Belastungszeugen C. und seine Glaubwürdigkeit zu überprüfen. Die Befragung ergab, dass zumindest dem Staatsanwalt im Zeugenstand C.’s Verhalten merkwürdig erschien, die Polizeibeamten aber mehr oder weniger alle Aussagen und den Zeugen insgesamt als glaubwürdig wahrnahmen...

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BWRH-Mitglied vor Gericht – Verhandlungstag Siebzehn

Hallo Hansafans,

wie bereits in unserem letzten Bericht angedeutet, bleiben die polizeilichen Videoaufnahmen weiterhin Thema im laufenden Verfahren. So formulierte die Verteidigung am 23.10. 2015 erneut einen Antrag auf die Herausgabe sämtlichen Videomaterials. Ausschlaggebend dafür ist, dass am 16. Verhandlungstag seitens der Zeugen von weiteren Aufnahmen gesprochen wurde. Die Verteidigung sei nunmehr im Besitz weiterer vereinzelter Aufzeichnungen, u.a. von an Einsatzhelmen befestigten Kameras. Auf diesen sei zu sehen, dass der Geschädigte H. keineswegs – wie von seinen Kollegen noch am 20.10. 2015 ausgesagt – auf der Treppe stehend, vom Stein getroffen und dadurch gefallen sei. Sondern, dass H. zur Treppe gegangen sei und sich dort hingesetzt habe...

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BWRH-Mitglied vor Gericht – Verhandlungstag Sechzehn

Hallo Hansafans,

am 20.10.2015 wurde der Prozess gegen unser Mitglied fortgesetzt.

Auch hier wurden u.a. wieder drei Polizeibeamte geladen. Zwei der jungen Beamten waren beim Spiel gegen Dynamo Dresden in jener Hundertschaft, der auch der Beamte H. angehörte. Dieser ist im laufenden Verfahren als Nebenkläger zugelassen.

Die Vernehmung begann jedoch mit einem 27-jährigen Beamten aus Rheinland-Pfalz. Dieser ging in seiner Aussage davon aus, dass es mehrere Werfer gegeben habe. Den Schaden an der von ihm geführten und beschädigten Kamera bezifferte der Zeuge auf ca. 1.200 €.

Die beiden Beamten der Rostocker Hundertschaft berichteten sodann zunächst aus ihren Erinnerungen vom Geschehen im Stadion, um dieses dann anschließend beim Abspielen verschiedener Videos zu untermauern...

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BWRH-Mitglied vor Gericht – Verhandlungstag Fünfzehn

Hallo Hansafans,

in der vergangen Woche wurde das Verfahren gegen unser Mitglied an drei Tagen fortgesetzt, so dass nun bereits 17 mal verhandelt wurde.

Am Montag, den 19.10. 2015 sagten drei Polizeibeamte aus. Zunächst die Zeugen Zilli und Billi (Namen von der BWRH geändert), welche die Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten durchgeführt, diesen erkennungsdienstlich behandelt und die „Befragung“ des Zeugen C. in der JVA Bützow durchgeführt hatten. Im Anschluss wurde der Zeuge Willi (Name von der BWRH geändert) vernommen, welcher Auskünfte zur Fanszene des FC Hansa Rostock geben sollte.

Die ersten beiden Beamten boten dem Gericht zwei völlig identische Aussagen...

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Pressespiegel

stpauli-fanladen.de: Offener Brief zum Umgang der Polizei beim Auswärtsspiel bei Union Berlin
sueddeutsche.de: Löwen-Fans verklagen Deutschland
rot-schwarze-hilfe.de: Polizist versuchte Richterin bei SV-Verfahren zu beeinflussen
faszination-fankurve.de: Fanhilfe kritisiert Polizeieinsatz

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