Das Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens

allgemein

Hallo Hansafans,

am 22.06.2017 hat der Bundestag einen Gesetzesentwurf beschlossen, der die Überwachung der Telekommunikation in Deutschland zukünftig massiv verschärfen wird. Was darüber hinaus eingeführt werden soll und welche Auswirkungen das auf Euch haben wird, soll folgender Text kurz aufzeigen:

Was soll eingeführt werden:

Unter anderen im Rahmen der Vorladungen durch die Polizei hat sich etwas getan. Bis dato mussten sowohl Beschuldigte als auch Zeugen einer Vorladung durch die Polizei nicht Folge leisten. Nach der neuen Fassung des § 163 III StPO n.F. sind Zeugen nunmehr verpflichtet, auf Ladung der Polizei zu erscheinen, soweit dem ein Auftrag der Staatsanwaltschaft zugrunde liegt. Dabei bleiben die Anforderungen an den „Auftrag“ völlig unbestimmt...

weiterlesen...

Anfrage zur gesetzlichen Grundlage der Videographierung in Kiel

laufende

Moin Hansafans,

wir haben im Nachgang zum Auswärtsspiel in Kiel die Bundespolizei angeschrieben, um eine gesetzliche Grundlage für die Videographierung vieler Hansafans vor der Abfahrt am Rostocker Hauptbahnhof zu erfahren. Unsere Email und die Antwort wollen wir Euch nicht vorenthalten:

Die Blau-Weiß-Rote Hilfe Rostock schrieb am 11.05.2017:

„Sehr geehrte Bundespolizei Rostock,

am vergangenen Sonnabend spielte der FC Hansa Rostock in Kiel. Viele Hansafans wählten die Bahn zur Anreise nach Kiel. Vor der Abfahrt wurden viele dieser Hansafans durch die Bundespolizei am Hauptbahnhof Rostock erkennungsdienstlich behandelt, d.h. nicht nur die Identität festgestellt, sondern auch videographiert.

Die Blau-Weiß-Rote Hilfe Rostock vertritt die Interessen vieler Hansafans, die der dortigen Maßn...

weiterlesen...

Stellungnahme zu den Vorkommnissen in Kiel

sp_rueck

Hallo Hansafans,

durch die Vorfälle beim Spiel am Samstag in Kiel und vor allem durch den daran anschließenden  Bericht des NDR sehen wir uns gezwungen, eine kurze Erklärung abzugeben.

Bereits am Vormittag erreichten uns erste Meldungen, dass sich Hansafans, die sich für die Anreise mit dem Zug entschieden hatten, von Polizeikräften am Bahnhof dazu aufgefordert worden waren, sich einer vollständigen Personenkontrolle zu unterziehen. Hierbei kam es nicht nur zu einer einfachen Personalienkontrolle, sondern auch zu einer so bezeichneten Videographierung der jeweiligen Einzelpersonen. Laut unserem Kenntnisstand waren hiervon alle als Hansafans ersichtlichen Personen betroffen...

weiterlesen...

Blau-Weiß-Rote Hilfe Rostock – Wir sind vielfältig aufgestellt

allgemein

Moin Hansafans,

immer wieder erreichen uns interessante Anfragen unserer Mitglieder, derer wir uns gerne annehmen und eine Antwort bzw. Lösung versuchen zu erreichen. So zeigt auch der im Folgenden von uns dokumentierte Fall, dass eure Fanhilfe vielfältig aufgestellt ist und allen Mitgliedern irgendwie oder irgendwann behilflich sein kann.

Zum Fall:

Im letzten Jahr erreichte uns von Rebecca Rotfeder (Name geändert) folgende Email:

„Guten Tag,

am Samstag auf dem Weg nach Regensburg wurde unsere Gruppe auf der Raststätte „Brückenhaus Frankenwald“ an der A9 von der Autobahnpolizei kontrolliert. Wir waren ganz normal ohne auffällig zu werden an der dortigen Tankstelle tanken...

weiterlesen...

Anwerbungsversuch von V-Mann in der Magdeburger Fanszene

allgemein

Hallo Hansafans,

wie die Fanhilfe Magdeburg in der Woche vor dem Gastspiel ihres Vereins in Rostock öffentlich machte, gab es seitens der Polizei den Versuch einen V-Mann in der Magdeburger Fanszene anzuwerben. Wir verurteilen diese polizeiliche Praxis in Rostock, in Magdeburg und an jedem Fußballstandort aufs Schärfste. Wie das nur leider so ist mit dem Verurteilen von Dingen, ist damit kaum jemandem geholfen. Wir müssen davon ausgehen, dass die Polizei weiterhin alle repressiven Mittel nutzen wird, um Fußballfans auszuspionieren und sie anschließend zu kriminalisieren.

Obwohl die beiden uns bekannten Fälle von Anquatschversuchen am Fußballstandort Rostock schon einige Zeit zurückliegen, möchten wir Euch diesbezüglich noch mehr sensibilisieren...

weiterlesen...

Betretungsverbote im Zuge von Spielen des F.C. Hansa Rostock

aufruf

Moin Hansafans!

Immer wieder sehen sich unsere Mitglieder damit konfrontiert, dass Sie im Vorfeld von Spielen des F.C. Hansa Rostock mit Betretungsverboten für die Spielorte belegt werden. Ein Betretungsverbot erlässt die jeweils zuständige Ordnungsbehörde auf Grundlage von Einschätzungen der Polizei und damit zumeist den Szenekundigen Beamten aus Rostock. Zur Grundlage werden immer auch Eintragungen in die Datei Gewalttäter Sport und gespeicherte gerichtliche Verfahren genommen, ganz gleich, ob diese zu einer Verurteilung führten oder nicht...

weiterlesen...

Pressespiegel

presse

spiegel.de: Wettbewerb der größten Scharfmacher
zeit.de: Der Polizist als Opfer
bundestag.de: Datenschutzproblematik der Datei „Gewalttäter Sport“

weiterlesen...

Infos zum Kurzurlaub.de-Cup am 07.01.2017

Hallo Hansafans und Mitglieder, Am kommenden Samstag (07.01.2017) steht wieder der Kurzurlaub.de-Cup in Schwerin an. Die zweite Mannschaft des F.C. Hansa wurde dort letztes Jahr von einem stattlichen Haufen Hanseaten unterstützt. Doch leider fühlten sich viele Hansafans im Hansaland Schwerin wie bei einem Auswärtsspiel mit Hochsicherheitsstatus. weiterlesen...

Polizeieinsatz nach dem Auswärtsspiel in Duisburg – das Nachspiel

laufende

Hallo Hansafans,

nachdem wir bereits Ende Oktober kurz über die Geschehnisse auf dem Duisburger Hauptbahnhof bzw. dem Bahnhof Duisburg-Schlenk nach unserem Auswärtsspiel beim MSV berichteten, kommt nun offensichtlich doch noch Bewegung in die Sache. Wir und viele Hansafans warteten wochenlang vergeblich auf eine Stellungnahme der Duisburger Polizei, zu der sie sich auch nach mehrfacher Nachfrage nicht hatte durchringen können. Zu unserer großen Überraschung meldete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 27.12. 2016, dass die Staatsanwaltschaft Duisburg drei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung im Amt gegen Beamte der Bundespolizei eingeleitet habe...

weiterlesen...

Kommentar Presseartikel „Einer der drei gefährlichsten Klubs: Hansa“ aus Norddeutsche Neueste Nachrichten vom 14.11.2016

allgemein

Hallo Hansafans,

am 14.11.2016 veröffentlichten die Norddeutschen Neuesten Nachrichten einen Artikel mit der Überschrift „Einer der drei gefährlichsten Klubs: Hansa“. Hierin wurde thematisiert, dass Hansa wegen seiner Fans als einer der vermeintlich schwierigsten Fußballvereine durch Polizei in Bund und Ländern eingeschätzt werden würde.

In der Saison 2015/2016 wären dem Artikel zufolge ca. 15.000 Hansafans der Kogge hinterher gereist. 6.000 Polizeibeamte seien basierend auf Informationen des Innenministeriums in diesem Zeitraum in 40.000 Arbeitsstunden eingesetzt worden, von der Landespolizei wären zusätzlich 52.000 Arbeitsstunden hinzugekommen.

3800 Platzverweise, Sicherstellungen oder Identitätsfeststellungen seien notwendig gewesen...

weiterlesen...