Polizei Rostock zahlt Schadensersatz für unrechtmäßige Ingewahrsamnahme von minderjährigem Hansafan

Hallo Hansafans,

bereits Ende August durften wir berichten, dass das Verwaltungsgericht Schwerin die Maßnahmen der Rostocker Polizei gegen zwei, zu diesem Zeitpunkt noch minderjährige Hansafans, Anfang September 2014 für rechtswidrig erklärte. Die beiden Jungs waren auf dem Weg zum Ostseestadion von der Polizei aufgegriffen und durchsucht worden. Weil man bei ihnen Schlauschals gefunden hatte, wurden sie kurzerhand in einem Gefangenentransporter auf das Polizeirevier in die Blücherstraße gebracht. Trotz direkt vor Ort, noch vor dem Abtransport, eingebrachter Einwände von Vertretern der BWRH, die darauf hinwiesen, dass die angedachten Maßnahmen mit Sicherheit unverhältnismäßig und rechtswidrig wären, ließen sich die Beamten nicht von ihrem Plan abbringen...

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Plakat mit Rechtshilfe- und Verhaltenstipps für BWRH-Mitglieder erhältlich

Hallo Hansafans,

In der Sommerpause hatten wir uns daran gemacht, Plakate mit konkreten Rechtshilfe- und Verhaltenstipps bei Hausdurchsuchungen anzufertigen. BWRH-Mitglieder können sich diese seit kurzem bei Heimspielen an unserem Info-Stand abholen. Wer dies bisher noch nicht getan hat, kann es beim Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf nachholen. Die Plakate sind explizit nur Mitgliedern unserer Solidargemeinschaft vorbehalten und nur solange der Vorrat reicht erhältlich. Da in der Aufregung bei einer Hausdurchsuchung oft kleine Missgeschicke geschehen, die später Ärger hervorrufen, empfiehlt es sich aus unserer Sicht für jeden Hansafan, eine solche Gedächtnisstütze im Fall der Fälle zur Hand zu haben.

WERDET MITGLIED!

Eure Blau-Weiß-Rote Hilfe Rostock

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„Abfilmerei“ durch Staatsmacht und private Sicherheitsfirmen

Hallo Hansafans,

uns erreichen in letzter Zeit vermehrt Anfragen und E-Mails zum Thema „Abfilmerei“ durch Staatsmacht und private Sicherheitsfirmen bei Fußballspielen und ob dies überhaupt rechtmäßig sei. Aufgrund dessen möchten wir euch hierzu allgemein informieren und unter anderem die Rechtsgrundlagen beleuchten. Die Polizei gibt auf Nachfrage zwar an, dass kein verdachtsunabhängiges Filmen existiere – dass die Realität anders aussieht, weiß aber wohl ein jeder, der regelmäßig Fußballspiele besucht.

Grundsätzlich kann sich die gesetzliche Rechtsgrundlage für polizeiliche Filmaufnahmen aus drei Rechtsgrundlagen ergeben:

– § 81 b StPO für repressives polizeiliches Handeln zur Strafverfolgung in einem laufenden Verfahren

– jeweils landesspezifische Polizeigesetze, z.B...

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Durchsuchung zur Abwehr einer Gefahr?

Hallo Hansafans,

bei einer Personenkontrolle eines Hansafans im Bereich des Ostseestadions zum Heimspiel des F.C. Hansa gegen den VfL Osnabrück am 30.01.2016 wurden bei dessen Durchsuchung Handzettel aufgefunden. Auf diesen standen Zugverbindungen zum Auswärtsspiel gegen die Stuttgarter Kickers am darauffolgenden Spieltag. Die für Fußball zuständige Polizei in Rostock schloss daraus, dass auf einer WET-Tour nach Stuttgart am 06.02.2016 Straftaten geplant seien und beantragte beim Amtsgericht Rostock einen Durchsuchungsbeschluss. Mit der Durchsuchung auf polizeirechtlicher Grundlage sollte die Gefahr abgewendet werden, dass eine Straftat begangen wird.

Das Gericht – man kann schon sagen, so wie immer – erließ einen Durchsuchungsbeschluss und begründete diesen lapidar mit dem Allerwelts...

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Informationen bezüglich des Auswärtsspiels in Magdeburg vom 5. März 2016

Hallo Hansafans,

machten sich einige am Montag noch Hoffnungen, dass es sich lediglich um Gerüchte handeln würde, darf sich nun ein jeder mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass das umfangreiche Handbuch zur unsäglichen Verfahrensweise im Umgang mit Gästefans um ein weiteres, unrühmliches Kapitel erweitert wurde.

Die vorläufigen Eckdaten werden jedem soweit bekannt sein und sollen daher nicht noch einmal nachgezeichnet werden. Ebenso wenig die zu Recht bereits vorgetragenen Empörungen und Überlegungen, wie auf Fanseite reagiert werden kann und soll.

Was wir von unserer Seite zu vermelden haben, ist dass wir voll und ganz hinter den Vorhaben der Fanszene Rostock e.V. bezüglich des Magdeburg-Spiels stehen...

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Polizeigewalt in Leipzig

Hallo Hansafans,

auch wir erfahren immer wieder – fast an jedem Spieltag – von Polizeiverhalten, dass offensichtlich rechtswidrig und strafbar sein dürfte. Das betrifft die ganze Bandbreite von Beleidigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Nur sehr, sehr selten gelingt es, sowas überhaupt vor Gericht zu bringen. Zeugen wird in der Regel nicht geglaubt; sie müssen mit „Gegenanzeigen“ rechnen. In diesem Fall aus Leipzig, zu sehen hier: Leipziger Einsatzpolizei_ gesetzeswidriger brutaler Einsatz gegen Fans der BSG Chemie, kam es jetzt – nach zweieinhalb Jahren – zu einem Gerichtsverfahren.

Nach dem ersten Prozesstag schreibt das Rechtshilfekollektiv aus Leipzig in einer Pressmitteilung: „Eine oft proklamierte ‚Fehlerkultur’ oder wenigstens eine ‚kritische Auseinandersetzung’ mit ni...

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Jugendliche Hansafans im Visier

Hallo Hansafans,

Der 16-jährige Kai Kabeljau (Name von der BWRH geändert) reiste mit Freunden der roten Kogge hinterher, um sie auswärts zu unterstützen. Nach dem Spiel gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen der Polizei und den Anhängern des F.C. Hansa. Unter anderem wollten die Beamten, dass alle Fans nur einen ganz bestimmten Weg in Richtung Bahnhof gehen. Dies stieß insbesondere bei den zahlreichen Autofahrern auf Unverständnis, bedeutete dies für sie doch einen Umweg.

Im Zuge der Diskussionen entwickelten sich Auseinandersetzungen, bei denen teilweise Gruppen von Hansafans von der Polizei durch die Gegend gescheucht wurden. In einer dieser Gruppen befand sich auch Kai. Um nicht den Anschluss an seine Gruppe zu verlieren, lief er letzten Endes mit...

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Klage gegen Pfefferspray-Einsatz bei Fußballspielen – Wir unterstützen die Rot-Schwarze Hilfe Nürnberg

Hallo Hansafans,

das Pfefferspray ist seit Jahren ein hoch frequentiertes Arbeitsinstrument des Polizeibeamten bei Fußballspielen. Es gibt wohl kaum einen Fußballfan, der regelmäßig zu Spielen geht und noch keinen Einsatz dieses chemischen Kampfstoffes miterlebt hat. Die alten Hasen unter uns kennen noch den guten alten Tonfa oder Gummiknüppel, mit denen die Beamten früher Gefahrensituationen auflösten oder sich verteidigten. Wer von den Jüngeren allerdings den Tonfa mal im Einsatz erlebt hat, kann schon etwas Besonderes erzählen.

Das Pfefferspray wurde ursprünglich als Distanzwaffe zum Selbstschutz der Beamten als letztes Mittel der Eigensicherung vor dem Schusswaffeneinsatz eingeführt...

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Ungebetener Hausbesuch bei Hasso

Hallo Hansafans,

zurecht wird von vielen Hansafans immer wieder darauf hingewiesen, dass das Filmen in bestimmten Situationen besser zu unterlassen ist bzw. möglicherweise zu ungewünschten Konsequenzen führen kann. Warum, zeigt u.a. der Fall unseres Mitglieds Hasso Hundsfisch (Name von der BWRH geändert).

Hasso besuchte das Heimspiel unseres F.C. Hansa gegen den ungeliebten Brauseherstellerverein im April 2014, welches mit 0:1 verloren ging. Viele werden sich noch an die Szenen auf dem Umlauf der Südtribüne an diesem Tag erinnern. Hasso bekam dies alles mit und entschied sich, das konzept- und ziellose Verhalten der Polizei sowie eventuelle Straftaten im Amt zu dokumentieren und filmte.

Wenige Tage später bekam er ungebetenen und unangemeldeten Besuch zu Hause...

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Abhängen einer „ACAB“-Fahne ist keine Beleidigung

Hallo Hansafans,

Rodrigo Rotauge, Mitglied der Blau-Weiß-Roten Hilfe, bekam Post von der Polizei. Er soll bei einem der letzten Auswärtsspiele des F.C. Hansa Rostock in Duisburg eine Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten begangen haben. „Nix gemacht!“ dachte sich Rodrigo und wandte sich an einen BWRH-Anwalt.

Nach der Akteneinsicht, die zunächst ohne die offensichtlich vorhandenen Videoaufzeichnungen gewährt wurde und sich daher hinzog, lüftete sich das Geheimnis. Es ging um das in der Republik schon weit herumgekommene „ACAB“-Banner der Rostocker Fanszene. Bei besagtem Auswärtsspiel wurde Rodrigo dabei beobachtet, wie er das Banner, welches ein anderer Fan nach dem Spiel abgenommen hatte, in seinen Rucksack steckte...

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