Kommentar Presseartikel „Einer der drei gefährlichsten Klubs: Hansa“ aus Norddeutsche Neueste Nachrichten vom 14.11.2016

allgemein

Hallo Hansafans,

am 14.11.2016 veröffentlichten die Norddeutschen Neuesten Nachrichten einen Artikel mit der Überschrift „Einer der drei gefährlichsten Klubs: Hansa“. Hierin wurde thematisiert, dass Hansa wegen seiner Fans als einer der vermeintlich schwierigsten Fußballvereine durch Polizei in Bund und Ländern eingeschätzt werden würde.

In der Saison 2015/2016 wären dem Artikel zufolge ca. 15.000 Hansafans der Kogge hinterher gereist. 6.000 Polizeibeamte seien basierend auf Informationen des Innenministeriums in diesem Zeitraum in 40.000 Arbeitsstunden eingesetzt worden, von der Landespolizei wären zusätzlich 52.000 Arbeitsstunden hinzugekommen.

3800 Platzverweise, Sicherstellungen oder Identitätsfeststellungen seien notwendig gewesen...

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Kennzeichnungspflicht für Polizisten endlich auch in Mecklenburg-Vorpommern

allgemein

Hallo Hansafans,

im neuen Koalitionsvertrag der SPD-geführten Landesregierung, mit der CDU als Juniorpartner, soll in der nun anstehenden Legislaturperiode eine Kennzeichnungspflicht für Beamte der Landespolizei eingeführt werden. Nachdem 2014 ein Antrag der Grünen in dieser Sache am Widerstand der von Lorenz Caffier geführten CDU im Landtag gescheitert war, muss der Innenminister nach dem erneuten Wahldebakel für seine Partei kleinere Brötchen backen. So heißt es im Koalitionsvertrag unter Punkt 384: „Es wird eine zur nachträglichen Identitätsfeststellung geeignete Kennzeichnung von Beamtinnen und Beamten in geschlossenen Einheiten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern eingeführt.“.

Wie das konkret aussehen wird und wann wir tatsächlich individuelle Kennzeichen an der Unifor...

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Polizei Rostock zahlt Schadensersatz für unrechtmäßige Ingewahrsamnahme von minderjährigem Hansafan

faelle

Hallo Hansafans,

bereits Ende August durften wir berichten, dass das Verwaltungsgericht Schwerin die Maßnahmen der Rostocker Polizei gegen zwei, zu diesem Zeitpunkt noch minderjährige Hansafans, Anfang September 2014 für rechtswidrig erklärte. Die beiden Jungs waren auf dem Weg zum Ostseestadion von der Polizei aufgegriffen und durchsucht worden. Weil man bei ihnen Schlauschals gefunden hatte, wurden sie kurzerhand in einem Gefangenentransporter auf das Polizeirevier in die Blücherstraße gebracht. Trotz direkt vor Ort, noch vor dem Abtransport, eingebrachter Einwände von Vertretern der BWRH, die darauf hinwiesen, dass die angedachten Maßnahmen mit Sicherheit unverhältnismäßig und rechtswidrig wären, ließen sich die Beamten nicht von ihrem Plan abbringen...

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Plakat mit Rechtshilfe- und Verhaltenstipps für BWRH-Mitglieder erhältlich

allgemein

Hallo Hansafans,

In der Sommerpause hatten wir uns daran gemacht, Plakate mit konkreten Rechtshilfe- und Verhaltenstipps bei Hausdurchsuchungen anzufertigen. BWRH-Mitglieder können sich diese seit kurzem bei Heimspielen an unserem Info-Stand abholen. Wer dies bisher noch nicht getan hat, kann es beim Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf nachholen. Die Plakate sind explizit nur Mitgliedern unserer Solidargemeinschaft vorbehalten und nur solange der Vorrat reicht erhältlich. Da in der Aufregung bei einer Hausdurchsuchung oft kleine Missgeschicke geschehen, die später Ärger hervorrufen, empfiehlt es sich aus unserer Sicht für jeden Hansafan, eine solche Gedächtnisstütze im Fall der Fälle zur Hand zu haben.

WERDET MITGLIED!

Eure Blau-Weiß-Rote Hilfe Rostock

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„Abfilmerei“ durch Staatsmacht und private Sicherheitsfirmen

allgemein

Hallo Hansafans,

uns erreichen in letzter Zeit vermehrt Anfragen und E-Mails zum Thema „Abfilmerei“ durch Staatsmacht und private Sicherheitsfirmen bei Fußballspielen und ob dies überhaupt rechtmäßig sei. Aufgrund dessen möchten wir euch hierzu allgemein informieren und unter anderem die Rechtsgrundlagen beleuchten. Die Polizei gibt auf Nachfrage zwar an, dass kein verdachtsunabhängiges Filmen existiere – dass die Realität anders aussieht, weiß aber wohl ein jeder, der regelmäßig Fußballspiele besucht.

Grundsätzlich kann sich die gesetzliche Rechtsgrundlage für polizeiliche Filmaufnahmen aus drei Rechtsgrundlagen ergeben:

– § 81 b StPO für repressives polizeiliches Handeln zur Strafverfolgung in einem laufenden Verfahren

– jeweils landesspezifische Polizeigesetze, z.B...

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Durchsuchung zur Abwehr einer Gefahr?

allgemein

Hallo Hansafans,

bei einer Personenkontrolle eines Hansafans im Bereich des Ostseestadions zum Heimspiel des F.C. Hansa gegen den VfL Osnabrück am 30.01.2016 wurden bei dessen Durchsuchung Handzettel aufgefunden. Auf diesen standen Zugverbindungen zum Auswärtsspiel gegen die Stuttgarter Kickers am darauffolgenden Spieltag. Die für Fußball zuständige Polizei in Rostock schloss daraus, dass auf einer WET-Tour nach Stuttgart am 06.02.2016 Straftaten geplant seien und beantragte beim Amtsgericht Rostock einen Durchsuchungsbeschluss. Mit der Durchsuchung auf polizeirechtlicher Grundlage sollte die Gefahr abgewendet werden, dass eine Straftat begangen wird.

Das Gericht – man kann schon sagen, so wie immer – erließ einen Durchsuchungsbeschluss und begründete diesen lapidar mit dem Allerwelts...

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Informationen bezüglich des Auswärtsspiels in Magdeburg vom 5. März 2016

allgemein

Hallo Hansafans,

machten sich einige am Montag noch Hoffnungen, dass es sich lediglich um Gerüchte handeln würde, darf sich nun ein jeder mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass das umfangreiche Handbuch zur unsäglichen Verfahrensweise im Umgang mit Gästefans um ein weiteres, unrühmliches Kapitel erweitert wurde.

Die vorläufigen Eckdaten werden jedem soweit bekannt sein und sollen daher nicht noch einmal nachgezeichnet werden. Ebenso wenig die zu Recht bereits vorgetragenen Empörungen und Überlegungen, wie auf Fanseite reagiert werden kann und soll.

Was wir von unserer Seite zu vermelden haben, ist dass wir voll und ganz hinter den Vorhaben der Fanszene Rostock e.V. bezüglich des Magdeburg-Spiels stehen...

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Polizeigewalt in Leipzig

allgemein

Hallo Hansafans,

auch wir erfahren immer wieder – fast an jedem Spieltag – von Polizeiverhalten, dass offensichtlich rechtswidrig und strafbar sein dürfte. Das betrifft die ganze Bandbreite von Beleidigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Nur sehr, sehr selten gelingt es, sowas überhaupt vor Gericht zu bringen. Zeugen wird in der Regel nicht geglaubt; sie müssen mit „Gegenanzeigen“ rechnen. In diesem Fall aus Leipzig, zu sehen hier: Leipziger Einsatzpolizei_ gesetzeswidriger brutaler Einsatz gegen Fans der BSG Chemie, kam es jetzt – nach zweieinhalb Jahren – zu einem Gerichtsverfahren.

Nach dem ersten Prozesstag schreibt das Rechtshilfekollektiv aus Leipzig in einer Pressmitteilung: „Eine oft proklamierte ‚Fehlerkultur’ oder wenigstens eine ‚kritische Auseinandersetzung’ mit ni...

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Jugendliche Hansafans im Visier

allgemein

Hallo Hansafans,

Der 16-jährige Kai Kabeljau (Name von der BWRH geändert) reiste mit Freunden der roten Kogge hinterher, um sie auswärts zu unterstützen. Nach dem Spiel gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen der Polizei und den Anhängern des F.C. Hansa. Unter anderem wollten die Beamten, dass alle Fans nur einen ganz bestimmten Weg in Richtung Bahnhof gehen. Dies stieß insbesondere bei den zahlreichen Autofahrern auf Unverständnis, bedeutete dies für sie doch einen Umweg.

Im Zuge der Diskussionen entwickelten sich Auseinandersetzungen, bei denen teilweise Gruppen von Hansafans von der Polizei durch die Gegend gescheucht wurden. In einer dieser Gruppen befand sich auch Kai. Um nicht den Anschluss an seine Gruppe zu verlieren, lief er letzten Endes mit...

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Klage gegen Pfefferspray-Einsatz bei Fußballspielen – Wir unterstützen die Rot-Schwarze Hilfe Nürnberg

allgemein

Hallo Hansafans,

das Pfefferspray ist seit Jahren ein hoch frequentiertes Arbeitsinstrument des Polizeibeamten bei Fußballspielen. Es gibt wohl kaum einen Fußballfan, der regelmäßig zu Spielen geht und noch keinen Einsatz dieses chemischen Kampfstoffes miterlebt hat. Die alten Hasen unter uns kennen noch den guten alten Tonfa oder Gummiknüppel, mit denen die Beamten früher Gefahrensituationen auflösten oder sich verteidigten. Wer von den Jüngeren allerdings den Tonfa mal im Einsatz erlebt hat, kann schon etwas Besonderes erzählen.

Das Pfefferspray wurde ursprünglich als Distanzwaffe zum Selbstschutz der Beamten als letztes Mittel der Eigensicherung vor dem Schusswaffeneinsatz eingeführt...

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